Lüneburger Heide (Celle, 24.8.-31.8.2025)

Ein langgehegter Wunsch, die Lüneburger Heide in der Blütezeit zu besuchen, ging mit diesem Urlaubsaufenthalt in Erfüllung.

1. Tag:
Die Anfahrt mit Pkw betrug 450km mit Pausen ohne Störungen. Um 15:00 Uhr bezogen wir Quartier im Hotel „Heidekönig“ in Celle. Per Zufall entdeckten wir ein Tischtennisturnier in Celle, wo vier Zweitligamannschaften ein Qualifikationsturnier zur Pokalhauptrunde austrugen. Nach dem Turnierbesuch kehrten wir im „Blauen Engel“ zum Abendessen ein. Zuvor staunten wir über die Vielzahl an Fachwerkhäusern, die den Charme von Celle ausmachen.

2. Tag:
Um 11:00h nahmen wir an einer Stadtführung teil, die gg. 12:45h endete. Intersssante Einblicke in Geschichte, Wirtschaft und Kultur, brachten uns Celle näher. Am Nachmittag besuchten wir noch das Landesgestüt Celle, wo international anerkannte Pferdezucht und Ausbildung durchgeführt wird.

3. Tag:
Heute war die Fahrt in die Lüneburger Heide angesagt. In der Mieselhorner Heide schlossen wir uns einer 3-stündigen Planwagenfahrt der Kutscherei Krüger, Neulutterloh (Nähe Unterlüß,  mit Kaffeepause in der Heide an. In Unterlüß ist die Fa. Rheinmetall ansäßig, wo Kriegsmaterial hergestellt wird.

4. Tag:
Zum Pflichtprogramm in Celle gehört eine Führung im Renaissainceschloß Celle. Beeindruckende Architektur, Kunstausstellungen und geschichtliche Bedeutung waren sehr interessant. anschließend unternahmen wir noch einen ausgedehnten Stadtbummel.

5. Tag:
Ohne Lüneburg zu besuchen, wäre ein Heideurlaub nicht vollständig. Nach der Anfahrt mit 90km Entfernung von Celle nahmen wir an einer 2-stündigen Stadtführung teil. Ferner besuchten wird das berühmte Wasserschloß und wurden Augenzeugen von Filmaufnahmen für die Fernsehserie „Rote Rosen“, die am Marktplatz gedreht wurden. Ein anderer Baustil (rote Backsteine) gegenüber Celle war auffällig in Lüneburg.

6. Tag:
Um weitere Heideflächen zu besuchen, fuhren wir zu den Angelbachteichen, die nach einen Großbrand in der Heide angelegt wurden. Bei einer Kurzwanderung konnten wir Flora und Fauna näher kennenlernen.

Auf der Rückfahrt nach Celle statteten wir dem Gefangenen- und Konzentrationslager Bergen Belsen einen Besuch ab. Die geschichtliche Aufarbeitung der dunkelsten Zeit in Deutschland war sehr eindrucksvoll und erschütternd dargestellt. Einen bedrückenden Eindruck hinterließ dieser Besuch.

7. Tag:
Besuch des Bohmann- und Lichtmuseum in Celle. Eine Klitzerwelt aus Glas und Farben.
Zum Entspannen vor dem Heimreisetag machten wird einen Spaziergang durch den Heilkräutergarten, wo eine Einkehr im Kaffee diesen Besuch abrundete.

8.Tag:
Die Heimfahrt war meist ohne Störungen. Lediglich bei Fulda mussten wir einer Stauumfahrung folgen. Der Heideurlaub nahm seinen Abschluss mit einer Kaffeepause in Iphofen.

Fazit: Ein sehr shöner Urlaub bei bestem Wetter!!!

Folgend eine Bildergalerie über diesen Urlaubsaufenthalt:

 

Auszeit (7.11.24-10.11.24) am Main bei Nordheim

Kurzentschlossen vor der Winterzeit nochmals Tapetenwechsel!
Mit Freunden quartierten wir uns in Nordheim am Main im Gasthof „Weininsel“ bei Fam. Glaser für drei Übernachtungen ein, um Radtouren und Spaziergänge zu unternehmen.

Die Anreise bei 50km Entfernung war kein Problem und so hatten wir bereits um 11:00 Uhr unsere Zimmer bezogen. Sogleich wandermäßig angezogen, ging es zur Fähre nach Escherndorf (1€/Person), wo wir übersetzten. An der Weinlage „Escherndorfer Lump“ ging es steil zur Vogelsburg hinauf, wo wir das Maintal trotz Hochnebel überschauen konnten.
In Astheim überquerten wir den Main an der großen Bogenbrücke. Zum Aufwärmen und Auftanken kehrten wir in einem prima Bistro&Cafe ein. Anschließend ging es zurück nach Nordheim (11km-Strecke legten wir zurück)

Prima Waffel mit Eis und Obst

Zum Abendessen bei Halbpension verwöhnte uns Fam. Glaser mit vorzüglichen Gerichten, wo wir für den nächsten Tag Kraft schöpften.

Am 2. Tag entschlossen wir uns zu einer Main-Fahrradtour nach Fahr-Stammheim-Wipfeld, wo wir mit der Fähre übersetzten nach Obereisenheim. Weiter ging es zum „Hundertwasser-Weingut“ Hirn in Untereisenheim. Ein ausdrucksvoller Baustil, wie das Bild verdeutlicht.

Weingut Hirn in Untereisenheim

Weiter ging die Tour zurück nach Escherndorf, wo wir erneut mit der Fähre (1,50€/Person&Fahrrad) übersetzten und ins Quartier fuhren. Trotz Hochnebel ein erlebnisreiche Ausfahrt mit 34km Streckenlänge.

Maininsel bei Nordheim

Escherndorf, umgeben von Weinbergen

Vogelsburg

Da gutes Fahrradwetter (trotz Hochnebel)bei ca. 8 Grad Temperatur herrschte, machten wir uns auf, die Mainschleifentour zu bewältigen. Sie führte uns nach Sommerach, Gerlachhausen und Schwarzach, wo wir die imposante Klosteranlage inspizierten. Weiter fuhren wir nach Dettelbach, wo wir uns mit einer Einkehr in ein schnuckeliges Kaffee belohnten. Hier gibt es die bekannten „Muskazinen“, ein feines Gepäck. Über Neuses am Berg fuhren wir weiter nach Escherndorf, Astheim und Volkach. Zum Aufwärmen kehrten wir erneut in dem bereits besuchten Bitstro&Cafe ein. Anschließend ging die Fahrt auf der anderen Mainseite zurück nach Nordheim. Fahrstrecke 36km.

Im Hintergrund Nordheim, auf der Maininsel

Am Sonntagmorgen wurden wir durch eine Musikkapelle aus Nordheim „aufgeweckt“. Direkt neben unserem Quartier wurde das neue Feuerwehrfahrzeug durch den örtlichen Pfarrer „gesegnet“ und mit einem kleinen Umtrunk gefeiert. Zahlreiche Bürger und die gesamte Wehr waren „angetreten“.
Vor unserer Heimfahrt unternahmen wir noch eine Kurzwanderung in der Weinlage „Nordheimer Vögelein“ zu sehenswerten Ausblicken auf das Maintal und den umgebenden Weinbergen.

Blick von der Weinlage Nordheimer Vögelein ins Maintal

Der Aussichtspunkt „Weinbergkino“

Eine gelungene „Auszeit“ in herbstlicher Landschaft und entsprechenden Temperaturen.

 

Bodenseeurlaub-Überlingen (12.05.-17.05.24)

Ein weiterer Bodenseeurlaub, diesmal mit Quartier in Überlingen, „Bett&Breakfast Rotes Haus“, wo wir sehr gut untergebracht waren.

Prima Fahrradwetter und Bekannte begleiteten uns in dieser Woche, wo wir die obere Hälfte des Bodensees erkundeten.

Hier Bildereindrücke:

Blick vom Quartier Richtung Bodensee

Pizzaessen im Erker des Restaurantes

Radtour

Trinkpause und Aussicht genießen

Tour zur Insel Reichenau mit vielen Gemüsefeldern

Mit der Fähre von Konstanz-Staad nach Meersburg

Besuch des Zeppelinmuseums Friedrichshafen

Dieser „Fahrradweg“ zwang uns zum Umkehren!!!

 

Waldhotel Seebachschleife 2024

Ein Kurzurlaub im Bayrischen Wald, genauer in Bayrisch Eisenstein, Nahe der tschechischen Grenze, vom 18.2. bis 22.2. 24, war die Reise wert. Am Arber noch Winter, in den Niederungen bereits die ersten Anzeichen vom Frühling.

Vom Besuch des Waldmuseums in Zwiesel, Rundwanderung um den Großen Arbersee, Besuch des Naturparkes Falkenstein, und Wanderung zu den Hochfällen bei Bodenmais, war es ein abwechslungsreicher Trip.

Hier eine Bilderfolge:

 

Radreise Nahe-Rhein-Ahr 2005

Unsere erste größere Fahrradtour mit Gepäck, beginnend an der Quelle der Nahe zur Mündung in den Rhein in Bingen. Dort weiter entlang des Rheins bis Einmündung der Ahr in den Rhein. Nun entgegen der Fließrichtung Richtung  Quelle der Ahr.

 

Radtour Kocher-Jagst 2.9.19-7.9.19

Eine landschaftlich wunderschöne Radtour mit Gepäck, ohne E-Bike, sportlich herausfordernd, wie sich herausstellte.

1. Tag:
Mit dem Pkw (Räder aufgesattelt) fuhren wir nach Crailsheim und parkten am dortigen Festplatz.
Die erste Tagesetappe(60km) führte uns an der Kocher entlang bis Aalen, wo wir im Hotel „Rad“ übernachteten.

Die Kochertalbrücke bei Aalen

Aalen in der Abenddämmerung

2. Tag:
Von Aalen ging es weiter bis nach Schwäbisch-Hall (70km). Das Hotel „Scholl“ bot uns ein französisches Frühstück…

Schwäbisch-Hall bei Nacht

3. Tag:
Entlang abwechslungsreicher Natur ging es von Schwäbisch-Hall nach Neuenstadt (70km). Übernachtung im Gasthof „Linde“.

Naturbelassene Kocher

Kaffeepause in idylischem Ort

Verschnaufpause

4. Tag:
Die letzte Etappe an der Kocher verlief bis Bad Friedrichshall, wo die Kocher in den Neckar mündet.
Hier fuhren wir weiter an der Jagst bis Jagsthausen (55km) Hier bezogen wir Quartier in „Ellis Vogelnest“ mit vulminantem Frühstück!!!

Klosteranlage Schönbronn im Hintergrund

Selbsterklärend

5. Tag:
Von Jagsthausen ging es leicht bergan nach Langenburg (55km). Hier haben wir die erste Abfahrt verpasst und sind einen Hirtensteig hoch nach Langenburg „geschoben“, da es sehr steil anstieg! Quartier fanden wir im Gästehaus „Dürr“. Beim Abendessen genossen wir Weißwein vom Winzer Hofmann  aus Ipsheim!

Herbstzeitlosen am Wegesrand

Von Ferne Langenburg „auf der Höhe“

Blick von Langenburg in die Umgebung vom Restaurant beim Abendessen

Lokalität Abendessen

Umgebung von Langenburg

Schloßanlage Langenburg

6. Tag:
Die letzte Etappe von Langenburg nach Crailsheim (35km) hatte es nochmals in sich und forderte unsere Kraftreserven.

Durch Jagsttal zurück nach Crailsheim

Fazit: Nach 345km wunderschöner Landschaft und kleinteiligen Siedlungsstrukturen wurden wir immer wieder positiv überrascht, trotz teilweiser anstrengender Fahrtstrecke. Mit Pedelec wäre diese Tour leichter zu bewältigen.

Südlicher Schwarzwald (24.9.-29.9.23)

Auf Empfehlung von Fahrradfreunden planten wir eine mehrtägige Radtour (mit Gepäck) im südlichen Schwarzwald.

1. Tag:
Die Anfahrt mit Pkw und aufgesattelten Fahrrädern über Ulm und Freiburg war problemlos.
Unsere erste Übernachtung war Kirchzarten, OT Himmelreich.

Biergarten „Himmelreich“

2. Tag:
Mit dem „Bähnle“ sind wir zum Startpunkt unserer Tour, nach Hinterzarten gefahren. Dem Südschwarzwald-Radweg folgend, fuhren wir bis Tiengen (86km), wo wir im Hotel Storchenturm übernachteten. Frühstück nahmen wir in einer nahen Bäckerei ein, um gestärkt die zweite Etappe anzuradeln.

Hotel „Storchenturm“

3. Tag:
Von Tiengen aus ging es nach Rheinfelden, hier schon teils dem Rhein entlang, wo wir nach 66km im Hotel Danner Quartier nahmen. Ein abendlicher Rundgang schloß diesen Tag ab.

Kurze Rast am Rheinufer (deutsche Seite)

4. Tag:
Auf „Empfehlung“ ließen wir Basel links liegen, um über die Thielehütte – Brombach – Hautingen – nach Bad Krozingen zu gelangen (65km). Es war eine anspruchsvolle Route in sehr schöner Natur. Hier quartierten wir uns im Parkhotel, direkt neben der Therme, ein. Die Kur- und Parkanlagen wirkten sehr gepflegt, wie wir abends feststellen konnten.

Kirche in Bad Krozingen

5. Tag:
Von Bad Krozingen aus fuhren wir durch den Beisgau nach Freiburg, wo wir uns das Stadtzentrum bei einer kurzen Rast näher anschauten.

Gut gesichert am Platz der alten Synagoge

Unigebäude mit moderner Glasfassade

 

Am Nachmittag fuhren wir weiter zurück zu unserem Ausgangspunkt „Himmelreich“, wo wir nochmals übernachteten (38km).
Ein Landgasthotel mit „Inklusion“, was uns sehr beeindruckte.

6.Tag:
Als Rückfahrtroute nahmen wir jetzt die A6/A7, da es ja Freitag war und mit stärkerem Verkehr zu rechnen war. Weder die Hin- noch die Rückfahrt bereiteten uns Probleme!

Fazit unserer Radreise, wo wir unsere Quartiere (außer im Himmelreich) erst unterwegs, teils bei der Mittags- oder Kaffeepause aussuchten und buchten:

Ohne Pannen bei bestem Radlerwetter (20-22 Grad) ein sehr schöner Radurlaub mit Freunden.